Amazon greift Verlage an und auch die Übersetzer leiden

Amazon greift Verlage an und auch die Übersetzer leiden

Als Literaturübersetzer muss man ein dickes Fell und möglichst noch einen andere Einkommensquelle haben, denn häufig werden die Übersetzer von Büchern erst ganz am Ende des Projektes bezahlt und eine Nachvergütung bei einem Bestseller ist auch eher selten der Falle.Nun greift langsam aber sicher amazon die Buchverlage an. Für viele Jungautoren klingt es gut, alles alleine in die Hand nehmen zu können. Sie hängen nicht am Tropf der großen Verlage und sind nicht auf deren Entscheidung angewiesen.

Satte 70% des Nettoverkaufspreises kann der Direct Publishing Autor bei amazon einstreichen.

Für die Übersetzer bedeutet das neue Vorpreschen des Marktriesen aber eine Art Maulkorb. Diese erhalten erst eine Liste potentieller Aufträge, wenn sie eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben haben. Hinrich Schmidt-Henkel, Vorsitzender des Verbands deutscher Übersetzer, kritisiert diesen Vorgang.

Live A Reply

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu. Zur Nutzermessung nutzen wir Google Analytics.